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Beschreibung
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Die Methodik des adaptiven Managements wurde in den 70er Jahren in den USA entwickelt. Adaptives Management meint ein Management von natürlichen Ressourcen im Versuch und Irrtum Verfahren. Anwendung und Forschung arbeiten direkt zusammen. Institutionellen Innovationen, dem Eingestehen von Unsicherheit und der Partizipation werden grosse Bedeutung beigemessen.
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Aktions- bzw. Handlungsforschung ist ein sozialwissenschaftlicher Forschungsansatz, bei dem im Forschungsprozess Wissen kooperativ mit den sozialen Gruppen im Untersuchungsfeld durch praktische Veränderungen des Untersuchungsfeldes gewonnen wird. Auf der Basis realer Experimente, welche Handeln, Forschen und Lernen aller Beteiligten als ein Dreieck rekursiv verbinden, sollen valides problemspezifisches Wissen und zugleich die Kompetenz der Betroffenen zur Lösung ihrer Probleme entwickelt werden.
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Der Bedürfnisfeldansatz wurde im Rahmen des Schweizerischen Forschungsschwerpunkts Umwelt (SPP Umwelt) entwickelt. Im Zentrum steht die Annahme, dass die Forschungsfragen im Bereich Nachhaltigkeit durch wissenschaftsexterne lebensweltliche Probleme gestellt werden. Zur Reduktion der Komplexität der Fragestellung wird von einem handlungstheoretischen Ansatz ausgegangen. Den Fokus für die Problemstrukturierung bilden Handlungen in einem Bedürfnisfeld, z.B. Ernährung. Das Ziel des Projektes war es, Strategien für eine nachhaltige Ernährung in der Schweiz zu identifizieren. Dafür wurde ein heuristisches Vorgehen "Optionen und Restriktionen" entwickelt.
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Bei der Bewertung von Umweltchemikalien geht es um die naturwissenschaftliche und ethische Bewertung der Verteilung von chemischen Stoffen in der Umwelt. Es wird eine Verbindung von naturwissenschaftlichen Kriterien und dem Vorsorgeprinzip gesucht. Die naturwissenschaftliche Analyse wird durch die beiden Kriterien der Persistenz (zeitl. Lebensdauer) und der räumlichen Reichweite von Chemikalien bestimmt.
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Die Fallstudienmethodik wurde am Departement für Umweltnaturwissenschaften der ETH in Zürich für Unterrichtszwecke entwickelt. Die Problemstellung betrifft Entscheidungsprobleme in einem konkreten Fall. Die Methodik wird durch drei Phasen strukturiert. Eine erste Phase der Problemstruktuierung &endash; die Synthesephase 1, eine Phase der Wissenserarbeitung &endash; die Teilprojektphase, und eine Phase der Wissenssynthese &endash; die Synthesephase 2. Im Projekt arbeiten Dozierende verschiedener Departemente, Studierende und wissenschaftsexterne Experten zusammen.
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Die UNS Fallstudienmethodik wurde von der Professur für Umweltnatur- und Umweltsozialwissenschaften (UNS) am Departement für Umweltwissenschaften an der ETH Zürich für einen Diplomstudiengang entwickelt. Sie umfasst Lehre, Forschung und Anwendung. Die Arbeit jedes Fallstudienteams startet mit einem umfassenden Verständnis des Falles und seines Problemsets. Die Protagonisten des Falles sind auf eine andere Weise Experten des Systems. Ihre Zusammenarbeit mit Studierenden und Dozierenden betrifft nicht nur die Definition von Problemen sondern auch das Erarbeiten von Orientierungen. Das Ziel ist das Erreichen eines Prozesses des gegenseitigen Lernens. Beide Seiten gewinnen gleichermassen durch diesen Dialog.
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Die Humanökologie ist hauptsächlich aus der Geographie entstanden und versucht gesamtheitliche Betrachtungsweisen der Mensch-Umwelt-Beziehung zu entwickeln. Häufig handelt es sich um Kombinationen von evolutionstheoretischen und systemtheoretischen Konzepten.
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Die Industrielle Ökologie befasst sich mit einem nachhaltigen Umbau von industriellen Systemen. Methoden wie Materialflussanalysen oder Ökobilanzen sind wichtige Instrumente dieser Forschungsrichtung.
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Integrated Assessment ist ein breites Forschungsgebiet, das sich mit der integrierten Bewertung von sozialen, ökonomischen und ökologischen Umweltfolgen beschäftigt. Ein bedeutendes Teilgebiet von Integrated Assessment ist die integrierte Bewertung von Klimawandelfolgen. Ein wichtiges Instrument der Integrated Assessment Forschung sind komplexe Simulationsmodelle.
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Livehood Ansätze beschäftigen sich mit den Fähigkeiten, Ressourcen und Aktivitäten, die benötigt werden, um den Lebensunterhalt zu sichern.
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Integrated assessment is a broad research field that focuses on the integrative assessment of the social, economic and ecological consequences of environmental change. An important part of integrated assessment is the combined assessment of the impacts of climate change. Complex computer simulation models are an important instrument used in integrated assessment.
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Livelihood approaches deal with the capabilities, assets and activities required for a means of living.
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MAB ist ein von der UNESCO initiiertes Forschungsprogramm, das regionale Naturschutzprojekte in einem integrativen Verständnis der natürlichen und sozialen Systeme anzugehen versucht. In der Schweiz wurde in den 80er Jahren ein auf den Alpenraum und Tourismus fokussiertes MAB-Projekt durchgeführt.
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Nachhaltigkeitsindikatoren dienen der Operationalisierung des Nachhaltigkeitskonzepts. Durch die drei Standbeine von Nachhaltigkeit: Gesellschaft, Ökonomie und Ökologie ist eine interdisziplinäre Arbeitweise vorgegeben.
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Die Ökologische Ökonomie stellt den Versuch einer Integration von Ökologie und Ökonomie dar, der sich seit den 70er Jahren vor allem in den USA entwickelt hat. Im Zentrum der Analysen steht die Metapher einer Koevolution von ökologischen und ökonomischen Systemen. Im Gegensatz zu ähnlichen Konzepten, zum Beispiel in der Humanökologie, ist die Ökologische Ökonomie stärker in der klassischen Ökonomie verankert. Ein zentraler Aspekt stellen die ökologischen Leistungen von Ökosystemen dar.
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Das Projekt Ökostrom der Eidgenössischen Anstalt für Wasserversorgung, Abwasserreinigung und Gewässerschutz (EAWAG) hat ein Ökolabel für umweltfreundlich gewonnene Elektrizität entwickeln. Im Projekt arbeitet ein interdisziplinäres Team von Natur-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaftlern mit Experten aus der Praxis zusammen
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Die Politische Ökologie beschäftigt sich mit den komplexen Zusammenhängen zwischen sozio-politischen Systemen und ökologischen Problemen.
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In Realexperimenten werden unter natürlichen bzw. realen Umweltbedingungen kontrollierte Eingriffe durchgeführt und seine Auswirkungen auf die untersuchten Systeme in einem rekursiven Design gezielt beobachtet.
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Anhand der Metaphern Stoffwechsel, Kolonialisierung und kulturelle Evolution arbeitet an der Abteilung für Soziale Ökologie des Instituts für Interdisziplinäre Forschung und Fortbildung (IFF) eine Gruppe von Sozial- und Naturwissenschaftlern an einem trandisziplinären Systemverständnis der Beziehung Natur-Gesellschaft.
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Ein transdisziplinärer Forschungsansatz im Bereich Nachhaltigkeit, der vom Institut für Sozial-ökologische Forschung in Frankfurt initiiert wurde und die systematische Verbindung von Systemwissen, Zielwissen und Handlungswissen sowie die damit verbundenen methodologischen Herausforderungen als Ziel hat.
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Unter dem Schlagwort "Stoff- und Materialgeschichte" sind Ansätze zusammengefasst, die durch eine Verbindung von naturwissenschaftlichen und historischen Analysen die historische Entwicklung der gesellschaftlichen Einbindung von chemischen Stoffen analysieren.
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Der Syndromansatz wurde vom wissenschaftlichen Beirat für globale Umweltveränderungen der Bundesregierung Deutschland (WBGU) entwickelt. Der Ansatz geht davon aus, dass sich regional wiederkehrende Muster des globalen Wandels, sogenannte Syndrome, identifizieren lassen. Diese "globalen Krankheitsbilder" stellen Muster der zivilisatorisch bedingten Umweltdegradation dar. Das Netz funktionaler Abhängigkeiten der identifizierten Syndrome bildet die Grundlage für die Entwicklung von Lösungstrategien.
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Das Projekt Synoikos stellt eine Zusammenarbeit der Professuren für "Architektur und Städtebau" und für "Stoffhaushalt und Entsorgungstechnik" der ETH in Zürich dar. Ziel ist die Entwicklung von nachhaltigen Umbauszenarien für eine urbane Region im schweizerischen Mittelland. Die Methode versucht eine Verbindung von naturwissenschaftlichen Stofflussanalysen und von städtbaulicher Gestaltungsplanung.
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Systemanalyse und Modellierung umfassen die Untersuchung systemischer Zusammenhänge und deren mathematische Abbildung in Modellen. Sie haben zum Ziel, Aussagen zu komplexen Phänomenen auf der Basis von Veränderungen von Variablenwerten zu machen.
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Erdsystemanalyse
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Der Ansatz der Erdsystemanalyse wird vom Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung (PIK) vertreten. Im Zentrum steht ein Verständnis der gekoppelten globalen natürlichen und gesellschaftlichen Systeme. Als integrativer Ansatz dienen mathematische Modelle und Metaphern der Kybernetik. |
| Technologiefolgenabschätzung |
Technikfolgenabschaetzung (TA) ist der Versuch, den Entscheidungstraegern Entscheidungsgrundlagen im Zusammenhang mit der Entwicklung und Anwendung neuer Technologien zu liefern. TA geht interdisziplinaer vor: Im Idealfall werden soziale, oekonomische, technische, rechtliche, oekologische etc. Aspekte gemeinsam behandelt. Methodisch gibt es TA, die sich im Wesentlichen durch die Einbeziehung von Expertenwissen auszeichnet, und partizipative Formen, die Interessensgruppen, Entscheidungstraeger und Laien direkt in den TA-Prozess einbeziehen. Moderne, "konstruktive" TA-Studien versuchen, bereits sehr frueh im Entwicklungsstadium einer neuen Technologie anzusetzen und die Entwicklung selbst mitzugestalten. |